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10 Fehler, die du beim Leasing vermeiden musst

Wenn man ein Auto least, gibt es einiges zu beachten, damit man am Ende nicht mit einem leeren Geldbeutel da steht, nur weil ein kleines Detail übersehen wurde. Hier sind 10 Fehler, die es bei einem Leasing zu vermeiden gilt. Let's Go.
18. Februar 2026

10 Fehler, die du beim Leasing vermeiden musst

Gowago macht das Autoleasing für dich einfach, transparent und online. Denn dein Auto soll dir das Leben erleichtern, nicht schwer machen. Gowago hält dir das Chaos aus Offerten, endlosen Garagenbesuchen, und undurchsichtigen Finanzierungen vom Hals.

Aber auch dann ist es wichtig, die Fakten über die Struktur und Bedeutung von Leasing zu kennen. In unserem Leitfaden zu Warum Leasing? findest du eine Zusammenfassung und ein Beispiel, wie Leasing funktioniert. Gleichzeitig haben wir dir auch eine Übersicht über die verschiedenen Leasingvarianten und deren Anbieter erstellt, damit du vollen Durchblick hast.

Jetzt aber ohne weitere Ablenkungen: Die häufigsten Fehler, die beim Leasing passieren, für dich erklärt – damit du die Fehler nicht machen musst. Let's Go.

1. Nicht verstehen, wie Leasing funktioniert

Kurz gesagt: Einer der grössten Fehler beim Leasing ist Unwissen darüber, wie Leasing eigentlich funktioniert. Wenn du nicht checkst, wie sich der Reswert, die Leasingdauer, der Wertverlust oder der Zins auf deine monatliche Rate auswirken, wirst du gar nicht einschätzen können, ob du einen guten Preis erhältst oder nicht.

Also, wie funktioniert Leasing? Jetzt wird gerechnet.

Deine monatlichen Zahlungen setzen sich aus dem Leasingbetrag und Zinsen zusammen. Der Leasingbetrag, oder der Betrag für die Finanzierung des Autos, wird durch den geschätzten Wertverlust über die Leasingdauer definiert.

Du kennst die Aussage sicherlich: Sobald ein Auto die Garage zum ersten Mal verlässt, ist das Auto noch halb so viel wert. Ganz so drastisch ist es nicht. In den ersten Jahren nach Einlösung verliert ein Auto im Durchschnitt 20% - 40%. Der Wertverlust ist je nach Auto und Nutzung anders. Der geschätzte Wert am Ende des Leasings wird Restwert genannt.

”Damit ergibt sich folgende Formel: Autopreis – Restwert + Zins / Leasingdauer in Monaten = monatliche Rate.”

Der Restwert wird durch die Leasingdauer und die gewählten jährlichen Kilometer beeinflusst. Längere Leasingdauer + mehr Kilometer pro Jahr = tieferer Restwert. Kurzes Leasing plus wenig Kilometer = höherer Restwert.

Machen wir mal ein Beispiel anhand eines Skoda Octavia.
Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, auch UVP genannt, für die günstigste Variante dieses Autos beträgt CHF 27'880.

Nach 48 Monaten, einem typischen Zeitraum für ein Leasing, hat das Auto einen Restwert von CHF 15’218. Ohne Zinsen ergibt das eine monatliche Zahlung von CHF 390 (CHF 33’940-CHF 15’218 / 48), um den Wertverlust des Fahrzeugs auszugleichen. (Dieses Beispiel wurde mit 0% Zins, 0% Anzahlung, und 10’000km im Jahr berechnet).

”Höher Restwert bedeutet tiefere monatlicher Raten – besser wenn du das Auto am Schluss zurückgeben willst. Tieferer Restwert bedeutet höhere monatliche Raten – besser wenn du es am Schluss übernehmen willst.”

Der Restwert ist auch abhängig von der Marktnachfrage deines Autos. Ein Skoda, der zuverlässig, robust, und in der Schweiz sehr beliebt ist, wird einen prozentual höheren Marktwert am Ende vom Leasing haben, als ein Maserati, der eher ein anfälliges Nischenauto ist. Aber, dann wird Occasionsleasing interessant – schon nach ein paar Jahren kann in diesem Fall ein luxuriöses Auto monatlich gleich viel kosten, wie ein Auto, dass als Neuwagen eher die Budgetoption war.

Achte daher darauf, wie viel der Restwert bei deinem Auto ist. Zu tiefe Restwerte bedeuten für dich hohe monatliche Raten. Was du willst, ist ein Restwert, der realistisch ist. Bei Gowago berechnen wir unsere Restwerte anhand eines cleveren AI-Systems. So erhältst du einen Restwert, der eher dem Marktwert entspricht und dir das Leben einfacher macht – nicht dem Händler.

Erfahre mehr darüber, wie genau Leasing funktioniert in unserem spezifischen Blog zum Thema.

Klar und einfach zu deinem Auto – mit Gowago.

1. Finde das Auto passend zu deinem Style.
2. Wähle deine Finanzierung: Leasing oder Autokredit.
3. Unterscheibe – komplett online.

Let’s Go.


2. Unterschätzen, wie viele Kilometer du fährst

Kurz gesagt: Berechne, wie viel du wirklich im Jahr fährst. So vermeidest du, dass du am Ende vom Leasing Gebühren für die Mehrkilometer zahlen musst. Und du stellst sicher, dass du während dem Leasing nicht für Kilometer zahlst, die du nie fahren wirst.


Sobald du deinen Leasingangrag stellst, wird die Anzahl jährlicher Kilometer festgelegt, die im Leasingangebot inklusive sind. Der Händler oder die Leasingfirma wird dir zwischen 10’000 und 20’000km vorschlagen. Im Durchschnitt fahren Personen in der Schweiz run 12’000km. Jetzt ist es an dir, zu berechnen: Wie viel wirst du fahren?

  • Für Alltagsfahrten, wähle 10’000km: Einkaufen. Kinder in die Schule fahren. In der Agglo zur Arbeit fahren. Selten ein Ausflug von einer Stadt in die andere am Wochenende. Sonst fährst du nicht viel
  • Für Alltagsfahrten und regelmässige Ausflüge, wähle 15’000km: Einkaufen und kurze Fahrten zur Arbeit, aber am Wochenende Wandern, Skifahren, im nahen Ausland shoppen. Dein Auto steht nicht viel rum.
  • Für häufiges Pendeln, wähle 20’000km: 2-3x Woche ins Büro von Basel nach Zürich, einkaufen, Ausflüge für Freizeitaktivitäten. Oder zwei Personen teilen sich das Auto. Du lebst schon fast hinterm Steuerrad.
  • Tägliches Pendeln und Roadtrips, wähle 25’000km+: Tägliche Fahrten von Stadt zu Stadt. In den Sommerferien mit dem Auto nach Spanien, im Winter nach Österreich, hast Freunde in Genf. Du bist Jetsetter – mit dem Auto.

Vor Vertragsunterschrift ist der Moment, um noch die letzten Änderungen vorzunehmen. Sobald du unterschrieben hast, kannst du deine jährlichen Kilometer nämlich nicht mehr anpassen. Deshalb musst du dir wirklich unbedingt bewusst sein, wie viel du fährst. Und du möchtest dich ja nicht von deinem Auto eingeschränkt fühlen – und wir möchten das auch nicht. Deshalb betonen wir das hier so stark.

”Unser Tipp: Nimm lieber ein grösseres Kilometerpaket. Das ist günstiger, als Mehrkilometer zu riskieren. Für die meisten reichen aber 15’000km im Jahr.”

Wie viel kosten dich Mehrkilometer am Ende vom Leasing? Das hängt ein bisschen von deinem Auto ab, aber du kannst von Kosten zwischen CHF 0.30 und CHF 0.70 pro Kilometer rechnen. Das geht schnell ins Geld. Andere Händler können sogar bis zu einem Franken berechnen. Sag dir also nicht: Jaja, passt schon.

Unser Tipp: Nimm lieber ein grösseres Kilometerpaket, wenn du volle Flexibilität und Sicherheit möchtest. Kostenmässig fährst du so sicher besser. Mal ein kleines Beispiel: Du fährst mit deinem Skoda Octavia im Jahr 12’000km statt der abgemachten 10’000km.

Bei einem geschätzten Mehrkilometerpreis von 30 Rappen zahlst du am Ende vom Leasing CHF 2400 für die Mehrkilometer. Mit dem 15’000km Paket, zahlst du aber lediglich 21 Franken mehr pro Monat – das sind 1008 Franken über 48 Monate. Also günstiger, sicherer, und du musst dich nicht zurückhalten beim Fahren.

Du bist dir nicht sicher wie viel du pro Jahr fährst? Das Gowago Beratungsteam hilft dir gerne dabei, das richtige Kilometerpaket zu wählen. Mit ihrer Erfahrung, Expertise, und dem Taschenrechner unterstützen sie dich gerne. Einfach ein kurzes Telefongespräch abmachen und du hast Klarheit.

3. Frühzeitig aus dem Leasing-Vertrag aussteigen

In Kürze: Wähle eine Vertragslaufzeit, die für dich wirklich passt. Du musst dir sicher sein, dass du dich bis am Ende der 3-4 Jahre Laufzeit verpflichten kannst. Wenn du zum Beispiel jetzt schon weisst, dass du in drei Jahren ins Ausland ziehst und das Auto loswerden musst, dann geh kein 48 Monate Leasing ein, um pro Monat ein paar Franken zu sparen.


Jeder Leasinganbieter hat eine andere Art und Weise, wie eine frühzeitige Vertragskündigung behandelt wird. Aber grundsätzlich wird es sich für dich nicht auszahlen. Einige Firmen verlangen den vollen Restbetrag der verbleibenden monatlichen Raten bis Vertragsende. Andere verrechnen zusätzliche Gebühren oder Strafzahlungen. So oder so, du wirst nicht darum herumkommen, den Betrag der Wertminderung zu zahlen.

Deshalb ist es zentral, dass du weisst, wie lange du dich verpflichten kannst. Weisst du schon, dass sich deine Lebensumstände grundlegend ändern werden? Stelle sicher, dass deine Vertragslaufzeit nicht zu lange ist.

”Bei der Wahl der Leasingvertragslaufzeit solltest du sicher sein, wie lange du dich verpflichten kannst. Du willst in zwei Jahren auswandern? Nimm nicht 36 Monate. Du gründest bald eine Familie? Nimm kein 4-Jahres Leasing für das Sportauto.”

Zum Beispiel: Du weisst, du ziehst in zwei Jahren ins Ausland. Dann schliess kein 48-Monate Leasing ab. Oder du planst eine Familie in den nächsten drei Jahren. Ein Leasing für ein Sportauto, das 60-Monate dauert, macht dann null Sinn. Entweder musst du dann ein Auto weiterfahren, dass nicht ideal ist, oder aufs Mal eine grosse Zahlung machen. Nicht der ideale Start ins neue Lebenskapitel.

Die einzige andere Möglichkeit ist, das Auto aus dem Leasing herauszukaufen. Das kann vor allem gegen Ende des Leasings Sinn machen. Auch hier fallen bei den meisten Leasingfirmen Gebühren an und du musst die verbleibenden Monatsraten in einer Zahlung begleichen. Aber, je nach dem, kannst du das Auto für netto null oder einen kleinen Gewinn wieder verkaufen. Das Risiko ist aber immer, dass du einen Verlust machst. Plus, du hast dann den ganzen Aufwand beim Verkauf.

Deshalb, sei dir sicher wie lange du dich verpflichten kannst. Bei mir war es ähnlich: Am Anfang meines Leasings war ich nicht sicher, ob ich vielleicht nochmal im Ausland arbeiten möchte. Deshalb habe ich mein Leasing auf nur 36 Monate angesetzt. Damit lasse ich mir die Flexibilität.

4. Zu langes Leasing

In Kürze: Der Vorteil vom Leasing ist, flexibel zu bleiben. Alle paar Jahre kannst du ein neues Auto fahren, dass sicher keine mechanischen Probleme hat und immer noch Garantie vom Hersteller hat. Länger als 48 Monate zu leasen, macht also wenig Sinn.


Ah, ein neues Auto. Riecht gut. Noch niemand ist damit gefahren. Es ist komplett frisch, hat keine Macken – und wenn was kaputtgeht, greift die Herstellergarantie. Komplette Sicherheit. Ein ruhiges Gewissen. Einfach fahren.

Ein Grossteil der Neuwagen in der Schweiz hat 3-4 Jahre Garantie. Da passt eine Laufzeit der meisten Leasingverträge von 36 - 48 Monaten perfekt. Denn das letzte, was du willst, ist für die Wartung, den Unterhalt, oder Reparaturen eines Autos aufkommen, das dir nichtmal wirklich gehört.

”Ein zu langer Vertrag macht den Vorteil der Flexibilität beim Leasing zunichte. Dazu kommt, dass meist nach 3-4 Jahren die Herstellergarantie ausläuft – und du willst nicht mit einem wartungsintensiven Auto festsitzen.”

Es gibt eigentlich keine wirklichen Vorteile, einen Leasingvertrag abzuschliessen, der länger als 48-Monate gibt. Klar, du sparst ein bisschen bei den monatlichen Raten, aber du nimmst dir die Flexibilität, alle paar Jahre auf ein neueres Modell umsteigen zu können. Und gerade das ist ja einer der grossen Vorteile beim Leasing. Du musst kein altes, wartungsintensives Auto fahren, sondern hast ein konstantes Upgrade zum neusten Fahrzeug.

Und wenn du nach 4 Jahren immer noch sehr zufrieden mit deinem Auto bist und es einfach nicht mehr hergeben willst: Es gibt immer die Möglichkeit, dein Leasing zu verlängern. Andernfalls, wenn du ein Auto über längeren Zeitraum besitzen und monatlich finanzieren willst, kaufst du es am besten mit einem privaten Autokredit. Mehr dazu erfährst du in unserem Blogartikel zum Thema “Privatkredit zum Autokauf”.

5. Deine Kreditwürdigkeit nicht kennen

In Kürze: Um ein Leasing zu erhalten, musst du eine gute Bonität bzw. Kreditwürdigkeit aufweisen. Bedeutet: Du wurdest/wirst nicht betrieben und zahlst immer deine Rechnungen. Um deine Kreditwürdigkeit herauszufinden, kannst du bei der CRIF eine Selbstauskunft anfordern.


“Credit Score”: Das hört man immer wieder in Filmen und Medien. Das Konzept kommt aus den USA und gibt es in der Form in der Schweiz nicht. Hier gibt keine allgemeine, gesetzliche Kreditwürdigkeit. Aber du wirst trotzdem darauf geprüft, wenn du eine Hypothek, einen Kredit oder eben ein Leasing abschliessen möchtest.

Banken verlassen sich zur Prüfung deiner Kreditwürdigkeit auf personenbezogene Daten und Statistiken. Deine Kreditwürdigkeit wird einen Einfluss darauf haben, ob du überhaupt ein Leasing erhalten kannst und welche Höhe der Preis deines Autos haben kann. Wichtig ist einfach, ob du ein guter Zahler bist – denn das zeigt, ob du deine Finanzen im Griff hast.

”Vor dem Leasing solltest du deine Kreditwürdigkeit checken, um Überraschungen und Enttäuschungen zu vermeiden. Dann hast du auch noch die Chance, alte Betreibungen löschen zu lassen und unbezahlte Rechnungen zu begleichen.”

Deine Kreditwürdigkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Betreibungen: Hast du laufende Betreibungen oder alte Einträge im Betreibungsregister, die zeigen, dass du in Vergangenheit betrieben wurdest? Dann wird ein Leasing schwierig. Wenn alle Schulden bezahlt sind, kannst du die Einträge aber löschen lassen und deine Kreditwürdigkeit erholt sich.
  • Zahlungsgeschichte: Wenn du immer schön brav deine Rechnungen zahlst und dir nie mit Betreibungen gedroht wurde, ist alles in Ordnung. Aber teilweise kann eine einzige unbezahlte Rechnung die Kreditwürdigkeit beeinflussen.
  • Strafregister: Wenn du in der Vergangenheit strafrechtlich verfolgt wurdest, wird deine Kreditwürdigkeit darunter leiden.
  • Häufige Adressänderungen: Mehrmaliges Umziehen in einem kurzen Zeitraum kann das deine Kreditwürdigkeit beeinflussen. Denn daraus wird interpretiert, dass du evtl. deine Miete nicht richtig zahlst.

Du hast keine Ahnung, was deine Kreditwürdigkeit/Bonität ist? Du kannst eine sogenannte Selbstauskunft bei Kreditprüfern wie der CRIF AG anfordern. Damit kannst du deine Kreditwürdigkeit einsehen erhältst auch Empfehlungen, wie du diese verbessern kannst.

Aber Vorsicht! Du solltest deine Kreditwürdigkeit nicht zu oft prüfen lassen. Denn jede Prüfung deiner Bonität wird vermerkt – egal ob sie durch eine Selbstauskunft oder eine Bank geschieht. Denn wiederholte Prüfungen können signalisieren, dass du von Kreditgebern abgelehnt wirst – aus welchen Gründen auch immer.

6. Das Auto während der Leasingdauer nicht zu warten

In Kürze: Während des gesamten Leasings liegt die Verantwortung für das Auto bei dir. Du musst es warten bzw. Reparieren, wenn was kaputt geht. Auch Kratzer und Dellen musst du beheben. Vielfach greift hier die Vollkasko-Versicherung.


Du hast dich für’s Auto entschieden, deine Kilometer und Laufzeit gewählt und den Vertrag unterschrieben. Jetzt geht’s los!

Während des Leasings darfst du aber nie vergessen, dass du vollkommen für das Auto verantwortlich bist. Du musst es regelmässig zum Service bringen und Defekte oder Schäden reparieren lassen. Es ist einfach, ein Auto für 2 Jahre zu besitzen und einige Dinge einfach zu übersehen, aber leider wird dich das am Ende Geld kosten.

Der Händler wird dir sehr wahrscheinlich keine genauen Angaben über Reparaturkosten am Ende des Leasings geben. Aber selbst kleine Kratzer und Dellen können teuer werden. Anstatt es draufan kommen lassen, solltest du jeden Schaden sofort reparieren. Glücklicherweise musst du beim Leasing immer eine Vollkaskoversicherung abschliessen. Das bedeutet, dass viele Schäden über die Versicherung abgerechnet werden können, selbst wenn sie von dir selbst verursacht wurden.

”Behandle dein Auto gut während dem Leasing. Immer in den Service, Schäden reparieren lassen, sauber halten. Dann hast du bei der Rückgabe auch keinen Stress.”

Kleine Kratzer oder Beulen, die kleiner als ein paar Zentimeter sind, werden in den meisten Fällen auch einfach als normale Abnutzung angesehen. Aber wir raten dir, zur Sicherheit immer im Vorhinein zu fragen, was erlaubt ist.

Wir sagen’s dir aber von Anfang an, denn wir leben Transparenz: Gowago hat dir hier eine ausführliche Checkliste zusammengestellt, welche Schäden ok sind und welche problematisch werden.

7. Eine zu hohe Anzahlung leisten

In Kürze: Eine Anzahlung ist keine Kaution und hilft lediglich dabei, die monatlichen Raten zu vertiefen. Du bekommst sie am Schluss vom Leasing nicht zurück. Wenn das Auto einen Totalschaden hat oder gestohlen wird, ist auch das Geld der Anzahlung weg.


Eine Anzahlung ist der perfekte Weg, die monatlichen Raten tief zu halten. Der Gesamtfinanzierungsbetrag wird dadurch verringert und deshalb zahlst du weniger pro Monat. Ebenfalls kann eine Anzahlung auch dabei helfen, dass du für’s Leasing akzeptiert wirst. Lies Genaueres zum Thema “Anzahlung” in unserem Blogbeitrag dazu.

Eine Anzahlung ist aber keine Kaution, wie zum Beispiel beim Mieten einer Wohnung. Du bekommst die Anzahlung am Ende vom Leasing nicht mehr zurück. Stattdessen ist es eine Art Vorfinanzierung vom Leasing. Du zahlst einen Teil vom Leasingbetrag einfach in einer Zahlung.

Eine zu hohe Anzahlung ist auch ein Risiko. Nehmen wir beispielsweise an, dein neues Auto wird in den ersten Monaten gestohlen oder erleidet einen Totalschaden. Zwar erhält der Händler von der Versicherung eine Entschädigung – du als Leasingnehmer würdest deine Anzahlung aber in den meisten Fällen nicht zurückbekommen.

”Eine Anzahlung macht Sinn zum die Monatsraten tief zu halten. Aber, das Risiko ist, dass du bei einem Totalschaden die Anzahlung verlierst bzw. nicht zurückbekommst.”

Plus, eine grosse Anzahlung bedeutet, dass du eine grosse Summe deines Geldes in deinem Auto bindest. Das macht einen grossen Vorteil vom Leasing nichtig: Du bist nicht mehr liquide. Teil deines Kapitals ist jetzt “weg” und du kannst es nicht mehr anderweitig investieren.

Wie viel Anzahlung macht also Sinn? Nun, häufig kann ein Leasing komplett ohne Anzahlung abgeschlossen werden. Das sehen wir immer mehr. Keine Anzahlung ist eigentlich der cleverste Weg zu leasen. Aber dadurch werden auch die monatlichen Raten höher. Teilweise muss eine Anzahlung geleistet werden, wenn die Zulassung für’s Leasing davon abhängt. Die Bank sieht dann die Anzahlung als Sicherheit an.

Gowago empfiehlt dir, eine Anzahlung von höchstens 15% zu leisten, wenn möglich. Dadurch hast du die perfekte Balance zwischen niedrigeren monatlichen Raten und weniger gebundenem Kapital.

Der Preis, den du siehst, ist der Preis, den du bekommst.

Keine versteckten Kosten. Keine Überraschungen. Einfach sofort berechnete, klare Preise.

Das ist Transparenz. Let’s Go.


8. Unnötige Zusatzoptionen kaufen

In Kürze: Lass dir nichts aufschwatzen. Kauf nur was du brauchst, vor allem wenn du dein Budget tief halten willst. Denn nicht alle Optionen und Zusatzausstattungen sind wirklich nötig.


Einfacher gesagt als getan. Während des Autokaufs wirst du oft dazu verleitet, ein top ausgestattetes Auto zu kaufen. Autoverkäufer möchten natürlich so viel Geld wie möglich an dir verdienen und dir ein teures Modell verkaufen. Spezialfarbe hier, extra Soundsystem da – das geht schnell ins Geld. Aber evtl. brauchst du es wirklich nicht.

Bei Gowago haben wir auch die Nase voll von solchen Tricks. Deshalb haben wir auf unserer Webseite gowago.ch einen cleveren Filter für Ausstattungsmerkmale eingerichtet. So kannst du präzise nach der Ausstattung suchen, die dir wichtig ist. Denn dein Auto sollte der perfekte Deal für dich sein, nicht für den Autohändler.

9. Das geleaste Fahrzeug nach Ablauf des Vertrags kaufen

In Kürze: Überprüfe den Marktwert deines Autos, im Fall dass du es verkaufen möchtest nach dem Leasing. Sonst, überleg dir gut, ob du es übernehmen willst. Ohne Garantie oder Serviceinklusion kommen mehr Kosten auf dich zu.


Das Auto nach dem Leasing übernehmen ist nicht zwangsläufig eine schlechte Idee – aber in gewissen Fällen nicht empfehlenswert. Ich, zum Beispiel, liebe mein Auto. Es entspricht meinem Charakter, macht Spass zum Fahren, und erfüllt meine Bedürfnisse perfekt. Am Ende vom Leasing werde ich es trotzdem einfach zurückgeben. Wieso?

”Du liebst dein Auto. Oder du kannst es für einen guten Preis verkaufen. Nur dann macht der Kauf nach dem Leasing Sinn.”

Du musst dir bewusst sein, dass dein Auto wahrscheinlich am Ende vom Leasing 4-jährig sein und bereits etwa 60’000km auf dem Tacho haben wird. Das bedeutet in den meisten Fällen: Die Herstellergarantie ist abgelaufen, Serviceverträge ebenfalls, und die ersten grösseren Reparaturen stehen an – für die musst du dann selbst aufkommen. Eventuell könntest du eine Garantieverlängerung abschliessen. Aber dann ist es fast einfacher, einfach ein neues Auto zu leasen.

Prüfe aber zuerst den Marktwert deines Autos. Denn unter Umständen kannst du das Auto zu einem besseren Preis verkaufen und sogar etwas Geld daran verdienen.

Und wenn du dich wirklich vollgas in dein Auto verliebt hast, dann ist der sentimentale Wert unbezahlbar.

10. Sich nicht (gut genug) auf den Händler vorzubereiten

In Kürze: Du musst mindestens gleich viel Wissen, wie der Händler. Ausser bei Gowago – denn wir machen Leasing einfach, transparent, und sicher. Wir helfen dir, dein Auto für dein Leben, in deinem Budget für deine Bedürfnisse zu finden. Keine unnötigen Optionen, keine versteckte Kosten, keine Verkaufstricks.


Wenn du diesen Blog jetzt gelesen hast, weisst du schon mehr als 90% der Leute. Ein Händler kann dir jetzt nichts mehr vormachen. Solltest du unsere anderen Blogs auch schon gelesen haben, kennst du dich jetzt vielleicht schon besser mit Leasing aus als ein Händler.

”Gowago räumt auf mit Verwirrung. Wenn du unsere Blogs gelesen hast, kann dir niemand was vormachen.”

Leasing ist eine komplexe Materie. Verwirrende Offerten, unklare Zinsraten, plötzliche Gebühren. Wir sagen: “Schluss!” Gowago möchte die Informationen für alle zugänglich machen. Wir möchten, dass alles klar ist. Wir wollen, dass du dein Leben mit deinem neuen Auto ohne Stress und Frust starten kannst.

Gowago ist das #1 Leasing der Schweiz.

⭐️ 4.6 Sterne auf Google. 💜 1200+ Bewertungen. 🫶 16’000+ zufriedene FahrerInnen.

Let’s Go.


Zusammenfassung

Das sind also die 10 grössten Fehler, die du beim Leasing machen kannst. Leasing ist kein Hexenwerk – aber nur dann wirklich clever, wenn du verstehst, wie es funktioniert. Restwert, Kilometer, Laufzeit, Bonität oder Anzahlung: Wer hier bewusst entscheidet, spart Geld, Nerven und unangenehme Überraschungen am Vertragsende.

Plane realistisch, denke ein paar Jahre voraus und lass dir nichts aufschwatzen, was du nicht brauchst. So bleibt Leasing das, was es sein soll: flexibel, planbar und passend zu deinem Leben.

Und genau dabei wollen wir dich unterstützen – mit Transparenz, Klarheit und Angeboten, die wirklich Sinn machen. Damit dein Auto dein Leben einfacher macht. Nicht komplizierter. Let's Go.

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