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Autoleasing bietet dir unvergleichliche Flexibilität und Komfort. Mit einem Leasing kannst du immer die neusten Autos mit der neuesten Technologie fahren, ohne dich langfristig auf ein bestimmtes Auto festlegen zu müssen.
Mit anderen Worten: Am Ende vom Leasing kein Bock mehr aufs alte Auto? Lease ein anderes.
Ausserdem bleibst du beim Leasing finanziell flexibler, als wenn du dein Geld in ein Auto investierst. Aber dann musst du dir auch überlegen, ob du beim Autoleasing eine Anzahlung leisten willst. Diese Entscheidung hat einen riesen Einfluss auf die finanzielle Struktur deines Leasings.
In diesem Artikel gibt Gowago dir einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die du bei der Anzahlung beachten solltest. Wir behandeln hier die Vor- und Nachteile von Leasing mit und ohne Anzahlung und helfen dir dabei, die beste Entscheidung für deine finanzielle Situation zu treffen. Am Schluss dieses Artikels wirst du wissen, ob du eine Anzahlung leisten willst oder nicht.
Let’s Go.
| Vorteile | Nachteile | Leasing mit Anzahlung | Niedrigere monatliche Raten, Zinskosten sparen | Bindet Kapital im Auto | Potenziell erhöhte Chancen auf das Leasing | Keine Erstattung im Falle eines Totalschadens | Bei manchen Autos mit hohem Kaufpreis ohnehin erforderlich | .Die Anzahlung wird am Ende des Leasingvertrags nicht zurückerstattet |
|---|---|---|
| Leasing ohne Anzahlung | Bleibe flexibel mit deinem Kapital | Monatliche Leasingraten sind höher | Keine massive Zahlung zu Beginn des Leasings | Unter Umständen bei teuren Autos Voraussetzung |
Überblick: Du zahlst weniger pro Monat. Du hast bessere Chancen, für das Leasing akzeptiert zu werden. Und du hast eventuell eine breitere Auswahl an Autos – denn gewisse, vor allem teurere Angebote benötigen oft eine Anzahlung.
Eine Anzahlung senkt die monatlichen Leasingraten und dein Leasing wird pro Monat "günstiger".
Restwert, Zinssatz und Gesamtfinanzierungsbetrag bestimmen die monatliche Leasingrate. Der Gesamtfinanzierungsbetrag ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis vom Auto und dem Restwert, also dem geschätzten Wert vom Auto am Ende des Leasings.
Machst du eine Anzahlung, zahlst du bereits einen Teil des Gesamtfinanzierungsbetrags. Der restliche Betrag wird dann in monatlichen Raten bezahlt – diese sind jetzt tiefer, weil weniger finanziert werden muss.
Zum Beispiel: Nehmen wir mal an, der Gesamtpreis eines Autos beträgt 30.000 CHF und der Restwert am Ende der vierjährigen Leasingdauer beträgt 15.000 CHF. Leasinglaufzeit: 48 Monate. Zins setzen wir einfachheitshalber für diese Rechnung auf 0%.
Mit einer Anzahlung senkst du ja eben den Gesamtbetrag des Leasings. Der Leasingzins wird üblicherweise auf genau diesen Gesamtbetrag des Leasings berechnet. Ergo, mit einer Anzahlung entstehen tiefere Zinskosten.
Normalerweise hat jedes Leasing einen Zins. Bei Neuwagen sind die Zinsen oftmals tiefer, teilweise sogar bei 0%. Bei Occasionen sind die Zinsen meistens höher bei etwa 4% und mehr.
Eine Anzahlung macht also vor allem bei einem Leasing mit hohem Zins Sinn. Dann kannst du teilweise ein paar Tausend Franken sparen. Bei einem günstigen Auto mit wenig Zins sparst du aber viel weniger bis gar nichts. Dann macht eine Anzahlung diesbezüglich weniger Sinn.
Eine Anzahlung bietet ein finanzielles Sicherheitspolster. Denn, wenn die monatlichen Raten tiefer sind, ist die monatliche Belastung deines Budgets weniger substantiell. Du hast ja einen Teil des Leasings wie “vorfinanziert”.
Der Bank oder Leasingesellschaft gefällt es, wenn das Risiko für Überschuldung und ausbleibende Zahlungen tiefer ist. Deshalb wird sie dir das Leasing eher genehmigen, wenn du eine Anzahlung leistest – vor allem, wenn dein Budget pro Monat eher knapp ist.
Bei teuren Autos gilt das gleiche: Teilweise bekommst du das Leasing ohne Anzahlung gar nicht, wenn deine Kreditwürdigkeit oder Einkommen grenzwertig ist. Mit Anzahlung werden die monatlichen Kosten gesenkt und schwupps, auf einmal liegt das Auto im Budget.
Einige Leasinggesellschaften oder Banken verlangen bei bestimmten, insbesondere teureren Fahrzeugen eine Anzahlung. Dies stellt sicher, dass beide Parteien finanziell abgesichert sind. Für dich bedeutet das aber: Wenn du bereit bist, eine etwas höhere Anzahlung zu leisten, wirst du eine grössere Auswahl an Autos haben, vor allem im Luxussegment.
Überblick: Du hast weniger freies Kapital. Bei Totalschaden oder Diebstahl ist die Anzahlung je nachdem weg. Und du darfst eine Anzahlung nicht mit einer Kaution verwechseln – du bekommst den Betrag am Ende vom Leasing nicht zurück.
Mit einer Anzahlung verringerst du deine finanzielle Flexibilität, denn du bindest als Leasingnehmer Teil deines ersparten Kapitals im Auto.
Beim Leasing macht das eigentlich weniger Sinn. Schliesslich ist einer der Hauptvorteile beim Leasing, dass du dein Kapital nicht auf einmal für dein Auto ausgibst und stattdessen anders einsetzen kannst, wie z.B. für Investitionen in Aktien, um eine Liegenschaft zu kaufen, oder einfach als langfristige Absicherung. Mit einer hohen Anzahlung verbaust du dir die Möglichkeit, dein Geld geschickt zu verwenden und sogar für dich arbeiten zu lassen.
Du kannst ja die Anzahlung auch nicht zurückfordern oder beim nächsten Auto wieder einsetzen. Das ist vor allem dann eine Herausforderung, wenn du nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung hast und ein Leasing der einfachste Weg für dich ist, ein Auto zu haben. Weil nach vier Jahren hast du dein finanzielles Polster unter Umständen nicht wieder aufgebaut.
Es ist das Horrorszenario: Du fährst in deinem neuen Auto los, aber schon nach kurzer Zeit ist Schluss. Ein Unfall, der nicht deine Schuld ist und einfach Pech war. Du bist glücklicherweise unverletzt – das Auto aber nicht. Totalschaden.
Der Schaden wird von der Versicherung übernommen. Du musst nichts draufzahlen. Aber deine Anzahlung? Eventuell bekommst du nur einen Teil zurück oder gehst sogar ganz leer aus – je nachdem, wie lange das Leasing schon am laufen ist. Wenn du jetzt CHF 10’000 oder CHF 20’000 angezahlt hast, tut der Verlust wirklich weh.
Wir haben’s schon öfters gehört: “Wann bekomme ich die Anzahlung zurück?”
Die Frage stammt von einem Missverständnis. Eine Anzahlung beim Leasing funktioniert nicht wie eine rückzahlbare Kaution bei einer Mietwohnung. Man bekommt also das Geld am Ende der Leasinglaufzeit nicht zurückerstattet. Eine Anzahlung dient lediglich dazu, die monatlichen Zahlungen und die Zinskosten während des Leasings zu reduzieren. Kurz gesagt: das Geld ist weg.
Die wirklich cleveren Wissen: Geld kann für einen Arbeiten – man muss es nur richtig einsetzen.
Wie solltest du vorgehen? Teil deines Ersparten als Anzahlung beim Leasing einsetzen oder in einen Fond/ETF investieren? Die Antwort liegt in den Zinsen.
Vergleiche den Zins deines Leasings und die potenziellen Ertragszinsen einer Invesition in Fonds oder Aktien:
Natürlich kommt bei Fonds und ETF immer noch das typische Risiko dazu – wenn die Märkte einbrechen, verlierst du Erträge. Deshalb musst du auch abwägen, ob du zu diesem Risiko bereit bist.
Überblick: Ohne Anzahlung bist du freier – du behältst dein Erspartes und kannst es investieren oder anderweitig verwenden. Und du musst am Anfang vom Leasing nicht eine riesige Zahlung leisten.
Der grösste Vorteil des Leasings ohne Anzahlung ist, dass du dein hart erspartes Kapital behalten kannst und nicht alles auf einmal für dein Auto ausgeben musst.
Allgemein vermeidest du bei einem Leasing ja erhebliche Vorlaufskosten, weil du das Auto nicht direkt kaufst. Vermiese dir diesen Vorteil nicht, indem du eine massive Anzahlung leistest. So verschaffst du dir mehr finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit, denn du kannst mit deinem Kapital machen, was du willst. Zum Beispiel:
Investition in Aktien, Fonds, ETF oder Säule 3a: Anstatt dein Geld im Auto zu binden, kannst du es für dich arbeiten lassen. Das macht erst recht Sinn, wenn der Zins/der Ertrag deiner Investition höher ist als die Zinskosten vom Leasing. Bei der Säule 3a musst du noch bedenken, dass du sie sogar von den Steuern abziehen kannst – das geht beim Leasingzins nicht.
Kauf einer Liegenschaft: Sagen wir zum Beispiel, du willst in ein paar Jahren ein Haus kaufen, brauchst aber jetzt ein neues Auto. Dann ist Leasing ohne Anzahlung praktisch: Du hast das Auto UND deine Ersparnisse für’s Haus bleiben bestehen. Du hast also den “Fünfer und das Weggli”, wie wir so schön auf Schweizerdeutsch sagen.
Du möchtest bald Reisen gehen: Dann bieten die kürzeren Laufzeiten von Leasing die Flexibilität, das Leasing perfekt auf deinen Zeitplan anzupassen – einfach Vertrag so einstellen, dass er vor Beginn deiner Reise ausläuft. Und wenn du dazu noch keine Anzahlung leistest, beschränkst du dein Reisebudget nicht.
In all diesen Fällen macht Leasing eben gerade Sinn, weil du nur die monatlichen Raten zahlen musst. Wenn du dann eine erhebliche Anzahlung leistest, machst du diesen Vorteil zunichte.
Spar dir also die Anzahlung, oder halte sie so tief wie möglich, wenn du dein Kapital flexibel einsetzen möchtest.
Die erste Zahlung, die du beim Leasing machst, wird auch "erste grosse Leasingrate" genannt. Gross, weil bei der ersten Zahlung auch die Anzahlung mit dabei ist. Das heisst, die erste Rechnung ist eventuell mehrere Tausend Franken schwer.
Ohne Anzahlung ist die erste Leasingzahlung einfach die erste, übliche, monatliche Zahlung – genauso wie während der restlichen Laufzeit des Leasingvertrags.
Du musst also nicht gleich eine grosse Summe auf einmal zahlen. Und sind wir mal ehrlich – egal wie viel du verdienst: Eine grosse Rechnung zu zahlen, tut halt einfach immer irgendwie weh.
Überblick: Ohne Anzahlung sind die monatlichen Raten höher. Und für gewisse Autos ist eine Anzahlung zwingend zu leisten.
Leasing ohne Anzahlung bedeutet, dass der zu finanzierende Gesamtbetrag höher ist. Du finanzierst also die ganze Differenz zwischen dem Kaufpreis vom Auto und dem Restwert durch die Bank. Unterm Strich bedeutet das höhere monatliche Raten, dein monatliches Budget wird mehr belastet und du bezahlst über die gesamte Leasinglaufzeit höhere Zinskosten.

Nehmen wir an, du willst dir diesen sexy, grauen Audi A1 Sportback holen. Umso höher deine Anzahlung, desto tiefer deine monatliche Rate:
Man würde es kaum glauben, aber vor allem bei einem Auto mit günstigerem Kaufpreis hat die Anzahlung eines riesigen Einfluss auf deine monatlichen Kosten. Wenn du also wenig Erspartes hast, oder dein Erspartes nicht für’s Autoa usgeben willst, dann halte die Anzahlung tief. Wenn du aber lieber dein monatliches Budget optimieren willst, erhöhe die Anzahlung.
In einigen Fällen, insbesondere bei teureren Autos, kann eine Anzahlung erforderlich sein, auch wenn die finanzielle Situation des Leasingnehmers stabil ist. Ein Leasingnehmer, der ein Luxusauto im Wert von mehr als CHF 100'000 mit Gowago leasen möchte, muss zwingend eine Anzahlung von mindestens 20% leisten – so wird das finanzielle Risiko und die monatliche Belastung für’s Budget verringert.
Wähle ein Auto auf Gowago, das dir gefällt, und spiele mit unserem Online-Leasingrechner die verschiedenen Szenarien durch. Das geht ganz easy, schnell und ist völlig unkompliziert.
Wenn du dir auch danach noch nicht sicher bist, kontaktiere entweder unser Beratungsteam oder starte ganz einfach einen unverbindlichen Leasingantrag. Wir werden uns dann bei dir melden und dich bezüglich Leasinglaufzeit, Kilometerpaket und Anzahlung beraten. Denn wir wollen, dass dein Leasing deinem Leben entspricht. Let’s Go.
Autos mit und ohne Anzahlung entdecken
Ein Auto mit oder ohne Anzahlung zu leasen, ist ein wichtige Entscheidung. Denn eine Anzahlung führt zu einer markanten Veränderung der Struktur des Leasingvertrags und deiner finanziellen Flexibilität als Leasingnehmer.
[ ]Leasing mit Anzahlung bietet unmittelbare Vorteile: Niedrigere monatliche Raten, weniger Zinskosten und bessere Chancen für’s Leasing akzeptiert zu werden, vor allem bei teuren Autos. Aber gleichzeitig bindest du ein Teil deines Kapitals im Auto. Das heisst, du hast weniger finanzielle Flexibilität. Dazu kommt, dass eine Anzahlung auch ein Verlustrisiko darstellt. Bei einem Totalschaden vom Auto wirst du sie nicht zurückbekommen.
[ ]Leasing ohne Anzahlung gibt dir hingegen die Chance, dein erspartes Kapital zu behalten und anders einzusetzen (Hauskauf, grosse Ferien, Aktieninvestition etc.). Ebenfalls wirst du zu Beginn des Leasings keine massive Rechnung zahlen müssen, sondern beginnst einfach damit, die monatlichen Raten zu bezahlen. Allerdings werden diese monatlichen Raten höher ausfallen, denn der Finanzierungsbetrag ist höher.
Letztendlich hängt die Entscheidung zwischen Leasing mit oder ohne Anzahlung von deiner finanziellen Situation, deinen Zielen, Präferenzen und deinem Leben ab. Es ist also dir überlassen – du musst die Vor- und Nachteile einer Anzahlung abwägen.
Wir empfehlen dir aber, niemals eine Anzahlung von mehr als 15% vom Auto zu machen, wenn es nicht nötig ist. So findest du die perfekte Balance zwischen niedrigeren Raten und weniger gebundenem Kapital.